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Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) - Was ist das?

Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) - Was ist das?

Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) ist ein Verfahren zur Selbstüberprüfung von Unternehmen hinsichtlich der Qualifikation und Organisation des technischen Bereiches. Es ist nach Sparten gegliedert und wird von technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen getragen. Für die Stadtwerke Heppenheim sind dies der DVGW - Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)

Kernaufgabe des TSM ist die Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns der Unternehmen und gleichzeitig die Kompetenzstärkung der technischen Selbstverwaltung der öffentlichen Wasserversorger.
Die Vorgaben des TSM spiegeln unter anderem die rechtlichen Anforderungen hinsichtlich der Organisation, Anlagensicherheit und den Umwelt- und Arbeitsschutz wider.

Nachdem sich die Stadtwerke Heppenheim der umfangreichen Überprüfung unterzogen hatten, erhielten sie im Frühjahr 2018 die TSM-Zertifizierung.

Zertifizierung DVGW

Zertifizierung DWA

Kundeninformation - Verhinderung von Legionellen

Kundeninformation - Verhinderung von Legionellen

Immer wieder hört man in den Medien, dass es in Einzelfällen zu Verunreinigungen der Hausinstallation durch Legionellen kommen kann. Daher möchten wir unseren Bürgern einige Informationen über Legionellen und die Vermeidungsmöglichkeiten an die Hand geben.

Was sind Legionellen?
Legionellen sind Bakterien, die in geringer Anzahl natürlicher Bestandteil von Oberflächen- und Grundwasser sind. Sie werden gefährlich, wenn ihre Konzentration eine bestimmte Grenze überschreitet. Als Maßnahmewert ist in der Trinkwasserverordnung eine Überschreitung von 100 KBE (Koloniebildenden Einheiten) pro 100 ml Wasser festgelegt. Eine mögliche Infektion erfolgt nicht durch das Trinken des Wassers, sondern durch Einatmen von Sprühnebel oder Wasserdampf z.B. beim Duschen, Zähneputzen oder dem Betrieb von Luftbefeuchtern.

Welche Krankheiten können durch Legionellen ausgelöst werden?
Das sogenannte Pontiac-Fieber und die Legionärskrankheit, eine Form der Lungenentzündung.

Wie verbreiten sich Legionellen?
Am besten vermehren sich die Bakterien bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C.
Generell aber im Temperaturbereich zwischen 20 und 50 °C. Typische Brutstellen können Warmwasserspeicher, Boiler, aber auch Mineralwasserflaschen oder Kaltwasserleitungen sein, die sich im Sommer erwärmen können. Diese finden sich z.B. in Wänden oder – ungedämmt – an Kellerdecken.

Welche Auflagen gibt es?
Öffentliche Betreiber von Großanlagen müssen mind. einmal jährlich auf Legionellen untersuchen. Die Eigentümer von Mehrfamilienhäusern oder auch Wohnbaugesellschaften müssen alle drei Jahre untersuchen. Das untersuchende Labor muss für die Untersuchung auf mikrobiologische Stoffe zugelassen sein.

Was kann ich als Mieter/Eigentümer tun?
Wirksam gegen Legionellen ist die sogenannte thermische Desinfektion. Ab einer Wassertemperatur von 60°C werden die Legionellen abgetötet. Daher sollte das Warmwasser grundsätzlich mindestens in diesem Temperaturbereich gehalten werden. Bei einer Abwesenheit länger als 72 Stunden (z.B. Urlaub, Leerstand der Wohnung) sollten die Warmwasserleitungen einzeln für einige Minuten mit heißem Wasser (Achtung: Verbrühungsgefahr!) durchgespült werden. Hierbei sollte das Fenster geöffnet sein, sodass der Wasserdampf abziehen kann.

Beachten Sie bitte, dass insbesondere in heißen Sommern, wie wir ihn 2018 hatten, auch Kaltwasserleitungen in kritische Temperaturbereiche kommen können.

Beratung und Hilfe finden Sie beim Gas-/Wasserinstallateur/Heizungsbauer Ihres Vertrauens. Beachten Sie bitte, dass dieser ins Installateurverzeichnis seines Versorgers eingetragen sein muss.

Darüber hinaus kann Ihr Installateur eine Gastzulassung beim Eigenbetrieb Stadtwerke Heppenheim beantragen, wenn er im Gebiet eines anderen Wasserversorgers als Vertragsinstallateur eingetragen ist. Hierfür steht Ihrem Installateur dieses Formular zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden sie auch unter www.infektionsschutz.de/erregersteckbrief/legionellen/, einer Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Trinkwasser, das Sie rund um die Uhr vom Eigenbetrieb Stadtwerke Heppenheim geliefert bekommen, können Sie bedenkenlos trinken. Es entspricht in allen Parametern den Vorgaben der Trinkwasserverordnung und wird regelmäßig beprobt.

Ihre aktuelle Trinkwasseranalyse finden Sie unter www.wasserqualitaet-online.de.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen zu Ihrer Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung haben, melden Sie sich gern  zu den Öffnungszeiten unseres Kundencenters in der Kalterer Str. 4a, per Telefon unter der 06252 13-2810 oder per E-Mail unter info(at)stadtwerke-heppenheim.de.

Hinweis: Unter Verwendung von Informationen von www.infektionsschutz.de